Sabrina S. aus Pfronten,

12.04.2021| Arbeiter und Angestellte | Stimmung 😭

Ich fühle mich desozialisiert und das als Mensch, der Inbegriff eines sozialen Wesens. Mein Leben umfasst seit Anfang an nur noch arbeiten zum Glück darf ich das noch! 

Als Therapeutin in der Psychiatrie sehe ich die Entwicklung, seit einem Jahr und es wird von Tag zu Tag trauriger….

Wir Menschen entfernen uns von einander ob wir wollen oder nicht, das schadet irgendwann mit Sicherheit jedem. Man wittert überall eine potentielle Gefahr, man distanziert sich ob freiwillig oder nicht. Wir brauchen Gestik und Mimik und nicht einen “Lappen” der eine Gesamtkommunikation mit Ehrlichkeit, Emotionen und Gefühlen fast unmöglich macht. Wir brauchen einander, in voller Anwesenheit!

Das alles braucht ein Ende, bevor es menschlich zu spät ist. Wir sollten umarmbar bleiben, wieder angstfrei das Leben leben, genießen und zusammen eine Welt aufbauen in der wir aufeinerder achten aber nicht aus Angst sondern aus Menschlichkeit.